Reibungsfinder / Christoph Tiemann

Systeme verstehen.
Einfach machen.

Arbeit darf kompliziert sein, wenn die Aufgabe kompliziert ist.
Sie sollte es nicht sein, weil das System im Weg steht.

Ich finde unnötige Reibung in Unternehmen – in Prozessen, Software, Kommunikation und täglicher Zusammenarbeit.

Wo reibt es bei Ihnen?
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Eine einfache Annahme

Menschen sind
Menschen.

Menschen vergessen Dinge. Sie machen Fehler. Sie suchen Abkürzungen und entwickeln Workarounds. Nicht, weil sie schlechte Arbeit machen wollen, sondern weil sie Menschen sind.

Wenn ein Prozess nur funktioniert, solange sich alle jederzeit genauso verhalten, wie er einmal geplant wurde, lohnt sich vielleicht ein Blick auf den Prozess.

Ich passe nicht zuerst Menschen an Systeme an. Ich schaue, ob Systeme, Prozesse und Werkzeuge zu den Menschen passen, die täglich mit ihnen arbeiten.

Wo reibt es?

Oft genau hier.

Suchen.Warten.Doppelt erfassen.Nachfragen.Unterbrechen.Weiterleiten.Kontrollieren.Kopieren.Workarounds bauen.Zwischen Systemen wechseln.Unklare Zuständigkeiten.Informationen verlieren.

Viele dieser Dinge wirken einzeln banal. In Summe kosten sie Zeit, Aufmerksamkeit und manchmal ziemlich viel Geld.

Und manches fällt intern irgendwann gar nicht mehr auf, weil es längst normal geworden ist.

Wie ich arbeite

Erst verstehen.
Dann einfacher machen.

Ich beobachte. Ich frage. Ich lasse mir Arbeit zeigen und versuche zu verstehen, warum die Dinge heute so funktionieren, wie sie funktionieren.

Oft steckt hinter einem kleinen Ärgernis ein größeres strukturelles Problem. Und manchmal hinter einem vermeintlich großen Problem eine erstaunlich einfache Lösung.

Ich verbinde die Perspektiven der Menschen, die täglich mit einem Prozess arbeiten, der technischen Möglichkeiten und der organisatorischen wie wirtschaftlichen Anforderungen.

Die Frage dahinter: Warum machen wir das eigentlich so?

Werkzeuge statt Selbstzweck

Digitalisierung, Software, Automatisierung und KI sind Werkzeuge in einem großen Werkzeugkasten.

Das richtige Werkzeug.
Nicht das neueste.

Ich bin weder grundsätzlich für noch grundsätzlich gegen Digitalisierung. Ich möchte zuerst verstehen, welche Aufgabe gelöst werden soll – und dann das Werkzeug auswählen, das dafür sinnvoll ist.

  • 01Manchmal eine Automatisierung.
  • 02Manchmal eine bessere Nutzung vorhandener Software.
  • 03Manchmal KI.
  • 04Manchmal eine Excel-Tabelle.
  • 05Manchmal ein klar definierter Prozess.
  • 06Manchmal eine ausgedruckte Liste.

Entscheidend ist nicht, wie modern eine Lösung aussieht. Entscheidend ist, ob sie den Menschen hilft, ihre Arbeit sinnvoll, zuverlässig und möglichst reibungsarm zu erledigen.

Nicht alles, was digitalisiert werden kann, muss digitalisiert werden.

Und nicht alles, was heute noch von Hand gemacht wird, sollte so bleiben.

Die Frage ist nicht: Können wir das digitalisieren?
Die Frage ist: Wird es dadurch besser?

Reibung entsteht nicht nur durch falsche Werkzeuge – sondern auch dadurch, dass gute Werkzeuge nicht verstanden oder nicht sinnvoll genutzt werden. Deshalb finden wir gemeinsam heraus:

  • –Was kann unsere vorhandene Software eigentlich?
  • –Welche Funktionen nutzen wir nicht – und welche brauchen wir gar nicht?
  • –Warum entstehen trotz Fachsoftware zusätzliche Excel-Listen oder Workarounds?
  • –Welche Arbeitsschritte könnten sinnvoll automatisiert werden?
  • –Wo kann KI tatsächlich helfen?
  • –Wo schafft neue Technik mehr Komplexität als Nutzen?
  • –Wie müssen Menschen ein Werkzeug verstehen, damit es ihnen Arbeit abnimmt?

Keine Technikschulung um ihrer selbst willen. Der Ausgangspunkt bleibt die tatsächliche Arbeit – denn Menschen sind Menschen. Systeme und Werkzeuge sollen sie unterstützen, nicht umgekehrt.

Vier Arten anzufangen

Wie können wir anfangen?

01

Hinschauen.

Reibungscheck

Ein Arbeitstag in einem abgegrenzten Bereich. Ich beobachte Abläufe, spreche mit den beteiligten Menschen und lasse mir Werkzeuge und Arbeitsweisen zeigen.

Eine bewusste Momentaufnahme – keine vollständige Unternehmensanalyse. Sie macht sichtbar, wo es sich lohnt, genauer hinzuschauen.

02

Verstehen.

Reibungsanalyse

Ein konkreter Prozess, ein System oder eine Schnittstelle wird genauer untersucht: Was passiert tatsächlich? Warum passiert es? Wo liegt die Ursache?

Je nach Thema gehören Gespräche, Prozessbetrachtungen, Software- und Datenanalysen sowie konkrete Lösungsansätze dazu.

03

Dranbleiben.

Reibungsbegleitung

Regelmäßige Termine schaffen Raum für Themen, die erst im Alltag sichtbar werden: „Das sollten wir uns einmal gemeinsam mit Christoph anschauen.“

Wir priorisieren, schauen hin und entwickeln pragmatische Verbesserungen. Nicht Beratung um der Beratung willen, sondern kontinuierlich weniger unnötige Reibung.

04

Vorausdenken.

Reibungsprophylaxe

Ein unabhängiger Blick auf mögliche und neu entstehende Reibung – vor, während und nach Softwareeinführungen oder anderen Veränderungen.

Neue Felder, alte Excel-Listen, ungenutzte Funktionen: Im Arbeitsalltag zeigt sich, was wirklich funktioniert.

„Ein Go-live ist nicht das Ende einer Veränderung. Er ist der Beginn des Praxistests.“

Vorträge, Workshops & Moderation

Reibung kann man auch anders sichtbar machen.

Nicht immer muss ich erst einen Prozess analysieren.

Manchmal reicht eine gute Geschichte, eine ungewöhnliche Frage oder ein gemeinsamer Blick auf Dinge, die im Alltag längst selbstverständlich geworden sind.

A

Vorträge & Keynotes

Gedanken in Bewegung bringen.

Ich spreche über Reibung in Unternehmen, Effizienz, Prozesse, Digitalisierung, den Umgang mit Veränderungen – und darüber, was passiert, wenn gut gemeinte Systeme auf echte Menschen treffen.

Keine Aneinanderreihung von Buzzwords und Folien, sondern Geschichten, Alltagsbeobachtungen, konkrete Beispiele, Humor und Fragen. Bis irgendwann jemand denkt: „Moment. Genau so machen wir das auch.“

Ein Vortrag darf unterhalten. Vor allem aber soll er dazu führen, dass Menschen anschließend anders auf ihren eigenen Arbeitsalltag schauen – etwa bei Unternehmerveranstaltungen, Verbänden, Führungskräftetagungen oder internen Veranstaltungen.

B

Workshops

Gemeinsam hinschauen.

Nicht jedes Problem braucht einen extern erarbeiteten Lösungsvorschlag.

Gemeinsam mit Mitarbeitern, Führungskräften oder Projektgruppen betrachten wir einen Prozess, eine Veränderung oder eine konkrete Fragestellung – ohne eine fertige Lösung überzustülpen.

Ich strukturiere, frage, bringe Perspektiven zusammen und mache Reibung besprechbar. So entstehen aus dem Wissen der Beteiligten konkrete Erkenntnisse und nächste Schritte.

C

Moderation

Struktur geben, ohne das Ergebnis vorzugeben.

Manchmal braucht es vor allem jemanden, der eine Diskussion oder einen gemeinsamen Arbeitsprozess strukturiert – in Workshops, Besprechungen oder Veränderungsprozessen.

Meine Rolle ist nicht, das gewünschte Ergebnis vorzugeben.

Ich frage nach, fasse zusammen, mache Widersprüche sichtbar, halte den roten Faden und helfe einer Gruppe, zu einem belastbaren Ergebnis zu kommen.

Mein Blick auf Reibung ist nicht an ein Beratungsprojekt gebunden.

Beobachten. Fragen stellen. Perspektiven verbinden. Reibung sichtbar machen. Zum Nachdenken bringen. Dinge verständlicher machen.

Ein Vortrag ist vielleicht die einfachste Möglichkeit, einen Reibungsfinder kennenzulernen.

Sie bekommen keine fertige Unternehmensanalyse – aber möglicherweise einen anderen Blick auf Ihren eigenen Arbeitsalltag.

Über einen Vortrag sprechen

Über mich

Christoph Tiemann, Reibungsfinder

Wer ist eigentlich dieser Reibungsfinder?

„Irgendwann bin ich bei der Frage hängen geblieben, wie ich eigentlich mit meiner Art zu denken Geld verdienen könnte.“

Mir fallen Dinge auf. Besonders solche, die unnötig kompliziert sind. Wenn Menschen Daten mehrfach eingeben, Informationen suchen oder sich Workarounds bauen müssen, möchte ich wissen: Warum ist das so? Und muss es wirklich so sein?

Mich interessiert die Stelle zwischen Mensch, Prozess, Organisation und Technik. Ich spreche mit den Menschen, die täglich einen Vorgang bearbeiten, mit der IT über das technisch Mögliche und mit der Unternehmensleitung über das organisatorisch und wirtschaftlich Sinnvolle.

Irgendwann hatte diese Art zu denken einen Namen: Reibungsfinder.

Gedanken bei Substack

Meine Arbeit lebt von meiner Art, auf Systeme und Situationen zu schauen. Deshalb schreibe ich darüber.

Wie denkt eigentlich ein Reibungsfinder?

Bei Substack schreibe ich über Dinge, an denen andere vielleicht einfach vorbeigehen.

Über Prozesse, Digitalisierung, Software und Organisation. Aber auch über alltägliche Beobachtungen, aus denen manchmal erstaunlich grundsätzliche Fragen entstehen.

Keine klassischen Ratgebertexte. Oft beginnt ein Text mit einer kleinen Beobachtung – und führt zu einer größeren Frage über Menschen, Prozesse und unnötige Komplexität.

Denn bevor Sie mich in Ihr Unternehmen lassen, möchten Sie vielleicht wissen, wie ich auf Dinge schaue.

Meine Gedanken bei Substack
01

Ausgewählter Artikel folgt.

Substack
02

Ausgewählter Artikel folgt.

Substack
03

Ausgewählter Artikel folgt.

Substack

Außerdem: ein Podcast – ausgewählte Folgen folgen.

Kontakt

Wo reibt es
bei Ihnen?

Vielleicht wissen Sie es schon.

Vielleicht haben Ihre Mitarbeiter längst einen Workaround dafür entwickelt.

Vielleicht ist es inzwischen so normal geworden, dass es niemandem mehr auffällt.

Schauen wir gemeinsam hin.

01575 / 46 66 060   |   REIBUNGSFINDER@EMAIL.DE

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